„Sieht ja aus wie gekauft!“

Wir Spinner und Stricker, Kleber und Nagler, Sticker und Weber, wir Näher und Filzer, Rührer und Seifensieder, wir Köche und Bäcker, wir Beste-Mamas und Lieblings-Tanten– wir lieben von Hand gemachtes mit dem typischen Charme des leicht Unperfekten.

Für alle anderen ist aber wohl eines der größten Komplimente: “Sieht aus, wie gekauft.” Wer von Euch hat das nicht schon mal gehört?

“Was, das hast Du selbst gestrickt? Sieht ja aus, wie gekauft!”
“Du spinnst Deine Wolle selbst? Sieht ja aus, wie aus dem Wollgeschäft!”
„Du kannst solche tollen Plätzchen backen? Ist ja wie aus der Bäckerei!“

Und obwohl ich nicht spinne, stricke und rühre, damit es aussieht „wie gekauft“, freue ich mich doch auch ein bisschen über solche Anmerkungen.

Viele Dinge könnte ich bestimmt in irgend einem Laden kaufen oder in einem Webshop bestellen. Aber genau so, wie ich mir das vorstelle ist es ja meistens doch nicht. Oder ich habe ein absolutes Herzklopfen-Teil entdeckt und sage mir: „Beatrice, Du hast aber auch einen guten Geschmack! Schade nur, dass Du Dir den nicht leisten kannst!“ Oder leisten willst. Und das passiert mir ziemlich oft. 
Also nutze ich die Gelegenheit, Ideen zu sammeln und ganz individuell zu interpretieren. Ich möchte auch bewusst nicht sagen: nachmachen. Denn ich zeige in meinem Blog ja auch nicht nur Fotos und lasse mich bewundern und loben für wunderbar gelungene Dinge.
Ich verrate gern, wo ich Materialien einkaufe, gebe Tipps und poste Tricks und Kniffe, damit das probieren und machen Freude bereitet und gleich beim ersten Mal gelingt.
Ich möchte ein bisschen was zurückgeben, denn ich habe ganz viele tolle Anregungen von anderen Blogs bekommen und oft gestaunt und die Frauen (komisch, bisher war noch nie ein Mann dabei…) bewundert, was sie denn so für Talente haben. 

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